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8. Herner Radmarathon
| Termin: |
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29.04.2006 |
| Ausrichter: |
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RSG Herne e.V. |
| Kontakt: |
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Alfred Schild, Tel. 0 23 25/4 17 35 |
| Anfahrt: |
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A 42 |
| Parken: |
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sehr gut |
| Anmeldung: |
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gut |
| Strecke: |
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Herne, Bladenhorst, Suderwich, Oer-Erkenschwick, Ahsen, Olfen, Ondrup, Daldrup, Hiddingsel, Kakesbeck, Schölling, Senden, Bredenbeck, Roxel, Walingen, Havixbeck, Natrup, Tilbeck, Schapdetten, Buldern, Schölling, Senden, Venne, Ottmarsbocholt, Davensberg, Ascheberg, Nordkirchen, Capelle, Schmintrup, Südkirchen, Westerfelde, Netter Berge, Bork, Waltrop, Henrichenburg, Habighorst, Herne |
| Distanz: |
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214 Km |
| Profil: |
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flach |
| Streckenwahl: |
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Landstrassen, Wirtschaftswege |
| Streckenbeschaffenheit: |
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gut |
| Ausschilderung: |
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gut |
| Verpflegung: |
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gut, Hühnersuppe und Brot als Warmverpflegung und an der letzten Kontrolle, Bananen, Brot, Milchbrötchen, Tee, Wasser |
| Duschen/Umkleide: |
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- |
| Organisation: |
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gut |
| Teilnehmer: |
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731 |
| Bemerkungen: |
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| Fazit: |
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gewohnt gute Veranstaltung |
Trotz der bescheidenen Wetteraussichten für den heutigen Samstag mach ich mich auf den Weg nach Herne, denn schließlich ist es der erste Lauf zur NRW-Challenge und darüber hinaus eine Veranstaltung, die man fahren muss. Genauso denken die anderen mehr als 300 Fahrer und Fahrerinnen, die am neuen Startort, der Eissporthalle am Gysenbergpark, auf den Startschuss warten. Der neue Startort gefällt mir wegen des großen Parkplatzes weitaus besser als die Schule an der Castroper Sr. Pünktlich um 8.00 Uhr geht es nach einigen erklärenden Worten der Verantwortlichen auf die Strecke, die sich bis auf die Umleitung in Ascheberg nicht von der Letztjährigen unterscheidet.
Der Streckenverlauf führt über Bladenhorst, Suderwich und Oer-Erkenschwick nach Ahsen zur ersten Kontrolle. Bis hier fahre ich noch in einer größeren Gruppe mit, aber es gibt nicht wie in den Vorjahren riesige Zusammenschlüsse, die fast die gesamte Straßenbreite blockieren. An den Kontrollen finde ich die von den Herner gewohnt gute und abwechslungsreiche Verpflegung vor, nur der Tee schmeckt etwas gewöhnungsbedürftig.
Jetzt geht es weiter über Olfen, Ondrup, Daldrup, Hiddingsel, Kakesbeck und Schölling nach Senden,wo die nächste Kontrolle ist, die von den Marathonfahrern zweimal angefahren wird.
Ab hier fahre ich dann in Begleitung eines Fahrers von Titan Leverkusen allein weiter, da sich einfach keine Gruppe bildet. Vor uns niemand zu sehen, zu dem wir auffahren könnten und eingeholt werden wir auch nicht, obwohl wir nicht schnell unterwegs sind. Also allein gegen den teilweise starken Wind über Bredenbeck, Roxel und Walingen nach Havixbeck, wo die Mittagskontrolle aufgebaut ist. Es gibt wie gewohnt Nudelsuppe, in diesem Jahr etwas salziger als sonst, aber dennoch wohltuend, bei den nicht gerade frühlingshaften Temperaturen. Aber immerhin kommt ab und an die Sonne durch und es ist trocken. Hier macht mich Jürgen auf zwei Teilnehmer aufmerksam, die extra aus Erfurt angereist sind, um am Marathon teilzunehmen.
Mit Havixbeck ist der nördliche Wendepunkt erreicht und über Natrup, Tilbeck, Schapdetten, Buldern und Schölling geht es erneut nach Senden, zu der Kontrolle, an der wir schon vor 60 Kilometern waren.
In Senden am Kreisverkehr zweigt die Strecke jetzt eine Ausfahrt früher ab und es geht über Venne, Ottmarsbocholt, Davensberg, Ascheberg und Nordkirchen schließlich Capelle, wo am Sportplatz die nächste Kontrolle aufgebaut ist. Auch auf diesem Streckenabschnitt bekommen wir kaum Fahrer der anderen Strecken zu sehen und auch an der Kontrolle herrscht nicht gerade übermäßiger Betrieb.
Das letzte Teilstück führt nun über Waltrop, Henrichenburg und Habinghorst zurück nach Herne, wo die Fahrt nach 214 Kilometern endet. Letztendlich bin ich recht froh wieder im Ziel zu sein, denn die Temperaturen, der Wind und die teilweise langen Alleinfahrten haben doch ihre Spuren hinterlassen. Das Wetter war besser als die Vorhersagen und im Nachhinein kann ich über den Verlauf der Fahrt froh sein, wenn ich die Geschichten über Hagelschauer, rutschige Abfahrten und sonstige Wetterkapriolen lese, mit denen sich andere Teilnehmer herumschlagen mußten.
Eine schöne Beschreibung, wie ich finde, eines Teilnehmers aus Krombach lautet: "Wobei ich von allen Hagelgeschädigten sicherlich die beste "Unterkunft" erwischt hatte. Vorletztes Haus in Südkirchen, offen stehende Garage, ich rein, winken vom Wohnzimmerfenster, ich soll ins Haus. Hund hätte angeschlagen, machte der nie bei Gewitter, nur wenn fremde Leute auf dem Grund seien. Köppchen heißen Kaffee getrunken und Tauwetter abgewartet. RTF-fahren kann so schön sein ......."
Fazit: Eine gelungene Marathon-Veranstaltung, die ich immer wieder gerne fahre.
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