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Polar-Super-Cup 2005
16. Rhön-Radmarathon

Termin:
15.05.2005
Ausrichter:
RSC ´77 Bimbach e.V.
Kontakt:
Franz Hohmann, 0 66 48/6 22 78
Anfahrt:
A45, A5, B254
Parken:
gut
Anmeldung:
gut
Strecke:
Bimbach, Haimbach, Fulda, Bronnzell, Eichenzell, Weyhers, Ebersburg, Poppenhausen, Wasserkuppe, Abstroda, Gersfeld, Schwedenwall, Himmeldunk, Bischofsheim, Oberelsbach, Nordheim, Willmars, Fladungen, Schwarzes Moor, Ehrenberg, Zella, Theobaldshof, Tann, Günthers, Motzlar, Morles, Hofbieber, Armenhof, Margaretenhaun, Petersberg, Fulda-Horas, Lüdermünd, Bimbach
Distanz:
210 Km
Profil:
3500 Hm
Streckenwahl:
Landstrassen, Bundesstrassen
Streckenbeschaffenheit:
gut
Ausschilderung:
gut
Verpflegung:
sehr gut
Duschen/Umkleide:
gut
Organisation:
gut
Teilnehmer:

Bemerkungen:

Fazit:
sehr gelungene Veranstaltung



Sofort nachdem wir aus Iserlohn wieder zurück waren, machten wir uns auf den Weg in die Rhön, zur ersten Supercup-Veranstaltung dieser Saison . Hatte es im Laufe des Vormittags nur etwas geregnet, wurden nun die Wetterverhältnisse noch schlechter. Dauerregen ließ nichts Gutes für den morgigen Start erwarten.
In Bimbach angekommen holten wir die Startunterlagen ab und sahen, dass es auch hier wohl den ganzen Tag geregnet haben musste, denn sowohl der Platz vor dem Zelt und die Camping-Wiese, ja sogar das Festzelt standen unter Waser. Keine gemütliche Atmosphäre für einen unterhaltsamen Plausch. Überraschenderweise hörte es aber dann im Laufe des Abends auf zu regen und meine Hoffnung auf einen trockenen Supercup-Auftakt wuchs.
Und tatsächlich konnten wir am Pfingstsonntag pünktlich um 6.00 Uhr bei trockenem Wetter auf die Strecke gehen. Es ist schon beeindruckend, wenn man nach dem Massenstart zusammen mit weiteren mehr als 500 Fahrern ungestört über die noch leeren Straßen fährt.
Die Strecke führte über Haimbach, Fulda, Bronnzell und Eichenzell nach Weyhers zur ersten Kontrolle. Leider hatte ich schon vorher meinen ersten Platten, aber der Schlauch war schnell gewechselt und ich hatte nicht viel Zeit verloren. An der Kontrolle habe ich Luft mit der dort vorhandenen Standpumpe nachgefüllt und weiter ging die Fahrt über Ebersburg, hier war der 18%-Anstieg, Poppenhausen, Wasserkuppe, Abstroda und Gersfeld zur nächsten Kontrolle am Schwedenwall. Vielleicht war ich bei der ersten Reparatur zu schnell und habe den Mantel nicht ausreichend auf Glassplitter untersucht, denn schon nach wenigen Kilometern, bei der Anfahrt zur Wasserkuppe, hatte ich meinen zweiten Plattfuß vorne. Auch jetzt ging der Schlauchwechsel schnell vonstatten, aber mein Vorrat an Ersatzschläuche war erschöpft. Sollte noch ein Platten kommen, müsste ich den gut funktionierenden Streckendienst in Anspruch nehmen oder mir einen Schlauch leihen. Da ich jedoch nun den Glassplitter gefunden hatte war ich recht optimistisch. Mit der kleinen Handpumpe hatte ich aber nur ca. 4 bar aufpumpen können, was sich in der Abfahrt von der Wasserkuppe dann auch gleich bemerkbar machte. Daher am Schwedenwall erst einmal Luft nachpumpen (lassen).

Von hier führte die Strecke nun ohne weitere Pannen über Himmeldunk, Bischofsheim, Oberelsbach, Nordheim und Willmars nach Fladungen zur Kontrolle 3. Das Pannenfahrzeug stand gerade dort, also einen Ersatzschlauch gekauft, gestempelt, gestärkt und weiter. Was nun folgte war der lange Anstieg zum Schwarzen Moor hinauf und die rasende Abfahrt hinunter nach Ehrenberg. Temperaturen hier: 5°C, ganz schön kalte Angelegenheit, obwohl es mittlerweile aufgehört hatte, zu regnen und die Sonne zaghaft hinter den Wolken hervorschaute.
Weiter führte die Strecke über Hilders, Frankenheim und Eisenacher Haus nach Kaltensundheim, wo die Mittagskontrolle mit Nudeln und Gulasch auf uns wartete. Der Großteil der Höhenmeter war geschafft, es stand nur noch ein längerer Anstieg aus. Also nach kurzer Rast weiter über Zella, Theobaldshof, Tann, Günthers, Motzlar, Morles, Hofbieber und Armenhof nach Margaretenhaun zur letzten Kontrollstelle. Noch einmal die Flasche gefüllt und über Petersberg, Fulda-Horas und Lüdermünd erreichte ich um 15.30 Uhr Bimbach.

Fazit: Eine anspruchsvolle Strecke mit anstrengenden Anstiegen und schnellen Abfahrten, eine gekonnte Organisation, gute Streckenwahl, gute Ausschilderung und eine herrliche Atmosphäre. Für das Wetter kann kein Veranstalter etwas, es war nur schade, dass es nicht etwas wärmer war. Nächstes Jahr bin ich gerne wieder in der Rhön dabei.




Streckenplan
(zum Vergrößern, in den Plan klicken)
Streckenplan  Bimbach



Höhendiagramm Bimbach

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 16. April 2010 um 17:15 Uhr