Home RTF-Berichte 2005 Rund um Dorsten

Statistiken

Seitenaufrufe : 336733

Wer ist online

Wir haben 58 Gäste online

Anmeldung

Drucken E-Mail

Rund um Dorsten

Termin:
01.05.2005
Ausrichter:
RSC Dorsten 1983 e.V.
Kontakt:
Werner Ricken, Tel. 0 23 69/87 00
Anfahrt:
A 2, B 224
Parken:
gut
Anmeldung:
gut
Strecke:
Dorsten, Besten, Gartroper Busch, Schwarze Heide, Hünxer Wald, Hünxer Heide, Hünxe, Krudenburg, Wittenberg, Obrighoven, Bislich, Flürener Heide, Dorferrott, Brünen, Erle, Leblich, Heiden, Nordick, Groß-Reken, Weskerhok, Hülsten, Merfelder Bruch, Stripperhook, Holsterbrink, Osthellermark, Hanloer Mark, Darup, Kottenbrock, Hülstener Heide, Klein-Reken, Specking, Lembeck, Kaltenbach, Deuten, Dorsten
Distanz:
215 Km
Profil:
flach, im Mittelteil etwas hügelig
Streckenwahl:
Landstrassen, Wirtschaftswege
Streckenbeschaffenheit:
gut
Ausschilderung:
nicht immer ausreichend, was nicht nur den angetrunkenen Jugendlichen zuzuschreiben war



Verpflegung:
gut



Duschen/Umkleide:
-



Organisation:
gut



Teilnehmer:




Bemerkungen:
gelungene Veranstaltung



Obwohl in verschiedenen Foren auf die Möglichkeit fehlender Schilder hingewiesen wurde, hatte ich mir den Radmarathon in Dorsten als 1. Mai-Veranstaltung ausgesucht. Bei der Anmeldung gab es dann auch einen zusätzlichen Plan mit dem Streckenverlauf, sicherlich sinnvoll, wenn man davon ausgeht, dass so manches Schild wohl fehlen wird oder in die falsche Richtung zeigt.
Leider waren zu der angegebenen Startzeit um 7.00 Uhr anscheinend schon die meisten Marathonfahrer auf der Strecke. Vielleicht nicht ganz so glücklich vom Veranstalter, schon vorher starten zu lassen. Also ersteinmal zusammen mit Andreas allein los und schauen, ob wir eine Gruppe zusammenbekommen.
Schon nach ein paar Abzweigen und ein paar Hinweisschildern wurde schnell klar, dass die Richtungspfeile heute wohl ein Problem darstellen würden. Aber nicht nur, weil feiernde Jugendliche sich einen Spass daraus machen, diese Schilder abzureissen oder zu verdrehen. Eher schon weil die kleinen Schilder viel zu unauffällig waren und zudem noch an Stellen aufgehängt waren, die zumindest etwas gewöhnungsbedürftig waren.
So ging es von Dorsten über Besten, Gartroper Busch, Schwarze Heide, Hünxer Wald, Hünxer Heide, Hünxe, Krudenburg, Wittenberg, Obrighoven nach Bislich zur ersten Kontrolle. Zwischenzeitlich hatten wir eine größere Gruppe gefunden, die genau unser Tempo fuhr und in der es recht lustig zuging.


Weiter ging die Fahrt über Flürener Heide, Dorferrott, Brünen nach Erle, wo K2 aufgebaut war. Dies war aucu die erste Kontrollstelle der anderen Strecken, sodass ein ziemlicher Andrang herrschte. Also Flaschen füllen, etwas zu essen einstecken und weiter. Die Strecke führte nun über Leblich, Heiden, Nordick, Groß-Reken, Weskerhok, Hülsten in Richtung Merfelder Bruch. In Lökerhok war die Mittagskontrolle, an der ich meinen Gutschein für die Warmverpflegung einlösen konnte. Es gab Nudeln, auf die ich bei dieser Witterung und zu diesem Zeitpunkt der Fahrt aber keinen Appetit hatte. Leider war es nicht möglich, diesen Gutschein auch im Ziel einzulösen, es wäre nicht schlecht gewesen, wenn ich dafür am Ende der Fahrt etwas zu essen hätte bekommmen können.
Bis zu diesem Zeitpunkt hielt sich der Verkehr, sowohl Autos als auch Hobbyradler, in Grenzen, was sich aber bald ändern sollte.

Die nächsten Stationen waren Stripperhook, Holsterbrink, Osthellermark und Hanloer Mark, bevor wir kurz vor Darup zur nächsten Kontrolle kamen. Nach Holsterbrink begannen die ersten Anstiege und von nun an ging es öfter mal ein wenig rauf und runter, wobei die schnelle Abfahrt nach Darup ein Highlight darstellte. Hier haben wir leider ein paar Zusatzkilometer zurückgelegt, weil wir an einer Kreuzung einer Gruppe von Jugendlichen nicht glaubten und so dem unserer Meinung nach verdrehten Schild nicht gefolgt sind, wodurch wir zwar auch auf die richtige Strecke kamen, aber fast die Kontrollstelle verpasst hätten. Auf dem folgenden Streckenabschnitt gab es so manche Kreuzung, an der die Schilder erst sehr spät zu sehen waren oder ganz fehlten. Dennoch fanden wir den Weg und erreichten über Kottenbrock und Hülstener Heide die letzte Kontrolle oberhalb von Surendorf.
Auf diesem Streckenabschnitt waren zahlreiche Gruppen Ausflügler unterwegs, die es in den seltensten Fällen für nötig hielten, sich so zu verhalten, dass auch andere Teilnehmer am Strassenverkehr noch einen Teil der Strasse benutzen konnten. Entsprechende "Diskussionen" waren an der Tagesordnung.

Von hier waren es noch ca. 20 km bis ins Ziel in Dorsten, das wir dann über Kaltenbach und Deuten zufrieden erreichten. Leider muste ich vor Kaltenbach abreissen lassen, da das angeschlagene Tempo jetzt doch etwas zu hoch für mich war. An dieser Stelle besten Dank an alle, die für das Tempo in der Gruppe sorgten.

Fazit: Trotz einiger Mängel bei der Ausschilderung war es eine gelungene Veranstaltung, die leider an einem Tag stattfindet, an dem auch viele andere Bevölkerungsgruppen, vor allem bei solchen Witterungsverhätnissen wie gestern, das Bedürfnis verspüren, mit dem Rad oder dem Planwagen das Münsterland zu erkunden.




Streckenplan
Download



Streckenplan  Dorsten





Höhendiagramm  Dorsten



Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 16. April 2010 um 17:07 Uhr